“Folge mir und ich verspreche dir Seelenfrieden”
“Wie Sekten die Massen formen”
Teil 1
Heutzutage ist es anscheint recht leicht die Massen nach seinen Willen zu formen und auszunehmen. Dafür braucht man nur wenige Zutaten. Man nehme eine Heilige-Welt-voller-Sonnenschein-und-Glückseligkeit-Theorie, einen geistigen Führer der den Glauben verbreitet und ein Medium. Jede Sekte fängt klein an, kann sich aber schnell, wie ein Laubfeuer, verbreiten. Was der Unterschied zu einer Sekte ist und den restlichen Religionen dieser Welt, bleibt jeden selbst zu erfahren.
Wir wollen aber nicht über die jetzigen Sekten und ihre Machenschaften diskutieren, sondern über die Sekten und ihre Mitglieder die schon ihr ehes Ende gefunden haben.
Den Anfang starten wir wohl mit dem größten Massenselbstmord in einer Sektengeschichte
Willkommen in der “Peoples’ Temple” Gemeinschaft.
KurzInfo:
Gegründet: 1955
Geistiger Führer: Jim Jones
Mitglieder: ca. 1100 und mehr
Ideologie: Basierend auf der Pfingstbewegung. Gemeint ist eine christliche Strömung, die das Wirken des Heiligen Geistes betont. Diese Bewegung wird mit den Elementen mancher Lehren wie von Karl Marx, Martin Luther King, Mahatma Gandhi oder Josef Stalin verbunden.
Untergang der Sekte:
Der Untergang erfolgte in “Jonestown”. Ein Ort in Guyana, den Jim Jones und seine Anhänger bezogen haben, nachdem Jim Jones mit den Behörden in seinen alten Tempel in Indianapolis in Konflikt geraten war. Jim Jones versprach hier das Paradies, aber das Paradies sah in Wirklichkeit anders aus. Wachen die das Gelände bewachen, knappe Nahrungsmittel und tägliche Lautsprecheransagen von Jones-Lehren. Wer nicht folgte, wurde gefoltert.
Die weißen Nächte, waren nichts anderes als die Probe zum Endstadium. Alle Mitglieder bekamen Limonade zu trinken, die Gift enthalten sollten. Jones wollte so die Loyalität seiner Mitglieder testen.
November 1978, der Abgeordnete Leo Ryan reiste, nach besorgten Anfragen von Angehörigen der Sektenmitgliedern, mit einer 18 köpfigen Delegation nach Jonestown um Untersuchungen anzustellen.
Die Lage eskalierte und Leo Ryan wurde erschossen. Dazu weitere 4 Journalisten und 3 Sektenmitglieder, die versucht hatten zu fliehen.
Jim Jones wusste, das es jetzt keinen Ausweg mehr gab und sprach zu seinen Mitgliedern:
„Wenn man uns nicht in Frieden leben lässt, so wollen wir jedenfalls in Frieden sterben. Der Tod ist nur der Übergang auf eine andere Ebene.”
Wieder reichte er allen Mitgliedern, wie in den weißen Nächten geprobt, Limonade zu trinken. Nur das diesmal wirklich Gift enthalten war. Wer dieses Mittel zum Zweck nicht einsehen wollte, wurde erschossen. Von den 1.110 Anhängern kamen 913 ums Leben.
Jones selber wurde später mit einen Kopfschuss aufgefunden. Wie es dazu kam ist bis heute unklar.
Fortsetzung folgt.
06/03/2010 um 18:22
APOKALPSE NOW: Ölpest, Lena, Köhler, WM, Krisen…
Dieser Artikel ist interessant – deshalb haben wir einen Trackback unserem Blog hinzugefügt….
06/07/2010 um 19:08
Ne, der Artikel ist Sehr interessant. Wegen verunlautbarung und Werbung geändert